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Anne Isopp
Architekturjournalistin
mail@anneisopp.at

Raum frei!

In Venedig wird demnächst die 16. Architektur-Biennale eröffnet. Diesmal geht es um die entscheidenden Begriffe der Baukunst – um Offenheit und Schönheit.

Erschienen in profil, 18.5.2018

Die zahlreichen Gäste, die am letzten Mai-Wochenende, pünktlich zur Eröffnung der 16. Architekturbiennale, auf das idyllische Ausstellungsgelände in den venezianischen Giardini strömen werden, kommen nicht nur wegen der Installationen und Präsentationen, sondern auch wegen der Atmosphäre: Der Weg von einem Länderpavillon zum nächsten, das Ausruhen auf einem schattigen Wiesenplätzchen oder auf einer Stufe, das Sehen und Gesehenwerden – all das ist etwas spürbar Besonderes. Es sind auch diese Außenräume, der landschaftliche Rahmen, der die Biennale so einzigartig macht. Die Giardini führen praktisch vor – wie in größerem Rahmen auch Venedig selbst –, warum wir uns an schönen Orten so gerne aufhalten. Und genau darum geht es in den Programmen der diesjährigen Architekturbiennale: um räumliche Qualitäten und Atmosphären. Dabei ist der Blick, den die beiden irischen Biennale-Kuratorinnen Yvonne Farrell und Shelley McNamara auf die Gegenwartsarchitektur werfen, nicht streng politisch..

Von  Anne Isopp

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