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Anne Isopp
Architekturjournalistin
mail@anneisopp.at

Baustellen

Warum emotionalisiert gerade Architektur die Öffentlichkeit so maßlos?

Erschienen in profil, 22.12.2017

Schon die Diktion der Kritiker zeigt den Erhitzungsgrad der Auseinandersetzungen. Es geht um „Bausünden“, um die „Zerstörung“ kulturellen Erbes und der Integrität historischer Bauwerke, um die regelrechte „Verschandelung“ des städtischen Raums. Zuverlässigere kulturpolitische Spaltpilze als Stadtplanung und Architektur sind kaum denkbar. Beispiele dafür gibt es in rauen Mengen, die heftige Debatte um den Heumarkt, bei der es schließlich sogar um das Weltkulturerbe und die Zukunft der Wiener Stadtverwaltung ging, ist unter diesen nur das jüngste.

Von Stefan Grissemann und Anne Isopp

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